Ausgehend von Paul Klees Radierung „ Zwei Männer, einander in höherer Stellung vermutend, begegnen sich“, in der männliches Machtgebaren mit feiner Ironie hinterfragt wird, greift die Skulptur das Motiv zweier nahezu voreinander kriechender Figuren auf.
Ihrer Kleidung und damit ihrer gesellschaftlichen Statussymbole beraubt, begegnen sie sich auf einer grundlegenden, menschlichen Ebene.
In der raumgreifenden Hommage wird die Grafik in ein dreidimensionales Holz-Stecksystem übersetzt und in einen räumlichen Kontext überführt. Die dreidimensionale Abbildung ermöglicht eine überlebensgroße physische Begegnung, die sich von der konkreten menschlichen Gestalt und ihren gesellschaftlichen Zuschreibungen löst.
